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Lebenszykluskosten im Schienenverkehr PDF Drucken

Lifecycle-Costing für Infrastrukturen im spurgebundenen Verkehr

Der Betrieb von schienengebundenen Verkehrswegen ist geprägt von hohen Anfangsinvestitionen sowie von nicht minder hohen jährlichen Kosten für Wartung, Instandhaltung und Erneuerung.

Große Eisenbahninfrastrukturbetreiber (EIU) nicht nur in Europa führen daher bereits seit einigen Jahren Betrachtungen der Lebenszykluskosten (LCC) gemäß ihrer individuellen Ansprüche durch. Dem gegenüber steht den meisten der kleineren EIU sowie nahezu allen im schienengebundenen ÖPNV tätigen Unternehmen bisher keine systematische, geschweige denn eine harmonisierte LCC-Kalkulationsmethodik zur Verfügung.

Die Entwicklung einer solchen allgemein akzeptierten Methodik auf europäischem Niveau sowie ihre umfassende Implementierung stellt eine entscheidende Bedingung für die ökonomische Nachhaltigkeit des gesamten schienengebundenen Verkehrs dar. Daher stehen im Rahmen mehrerer großer europäischer Forschungsvorhaben (z.B. INNOTRACK, Urban Track) aktuell die Entwicklung einer allgemein akzeptierten Methodik sowie der Nachweis der LCC-Optimierung für alle Neuentwicklungen im Fokus der Aktivitäten.

Auch im Bereich der kommerziellen Projekte gewinnen LCC-Berechnungen an Bedeutung: Bereits in frühen Projektphasen legen Bauherren, Investoren und Planer in zunehmendem Maße Wert auf eine LCC-orientierte Planung, Ausführung der Baumaßnahme, Ausrüstung der Strecke und später Betrieb / Instandhaltung der Objekte. Was im Fahrzeugbereich bereits seit Jahren zum Stand der Technik gehört, findet auch bei Stakeholdern zu Infrastrukturen mehr und mehr Beachtung.

 

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